Geschichte
1985 wurde die Seeüberquerung für alle Volksschülerinnen und –schüler der 5. Klasse ausgeschrieben. Begleitet von der Schwimmlehrerschaft und gesichert durch die Wasserschutzpolizei überquerten erstmals 250 Kinder den See. Dieser besondere Anlass weckte in der Öffentlichkeit und in den Medien rasch das Interesse. Dank dieser Publizität wollten sich auch sportliche Eltern der Herausforderung stellen und gemeinsam mit ihren Kindern den See überqueren. Als 1986 der Startschuss zur zweiten Seeüberquerung fiel, schwammen bereits über 800 Erwachsene und über 300 Schülerinnen und Schüler über den See. Weil 1994 beinahe 2'700 Teilnehmende den See überquerten, ergriffen die Schwimmlehrerinnen und –lehrer die Initiative und gründeten mit dem Sportamt den Verein Stadtzürcher Seeüberquerung. Mit der Gründung am 20. Dezember 1994 wurde die Weiterführung des Breitensportanlasses langfristig gesichert.
2006 konnte die Seeüberquerung das 20. Jubiläum feiern. Der Schüleranlass hat sich definitiv zum beliebten Breitensportanlass etabliert, der von Zürichs Sportagenda nicht mehr wegzudenken ist. Die Organisation wurde den steigenden Teilnehmerzahlen laufend angepasst. Bis 2009 haben insgesamt 53'328 Menschen an der Stadtzürcher Seeüberquerung teilgenommen.
2008 wird zum ersten Mal die Kategorie Aquajogging angeboten. Das gemeinsame wassersportliche Erlebnis in freier Natur steht im Vordergrund.
2010 wird mangels Nachfrage das Seeschwimmen für Kinder abgesetzt. Nach 10 Jahren konnte sich das Angebot für Kinder der 4. - 9. Klasse nicht etablieren. Die Strecke führte 400 Meter dem Ufer entlang vom Tinguely-Steg Zürichhorn bis zum Strandbad Tiefenbrunnen. Das Jahr bringt aber eine neue Rekordbeteiligung von 7'334 begeisterten Schwimmerinnen und Schwimmern.
2011 wird das Sicherheitskonzept verbessert. Schiffe queren die Schwimmstrecke nur noch an einem zentralen Ort, bei der Schiffsschleuse kurz nach dem Start. Diese Lösung ist Dank grossem Entgegenkommen der ZSG möglich. Durch die neue Streckenführung verlängert sich die Distanz von 1'450 auf 1'500 Meter.
2012 wird mangels Nachfrage die Disziplin «Aquajoggen» nicht mehr angeboten. Neu schwimmen die schnellen Schwimmer rechts bzw. links der Bojen am Rand, damit es im grossen Feld ruhiger ist. Der Start wird auf 15 Uhr vorverlegt.




