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Seeüberquerung 2017: Bilanz

Am Mittwoch, 5. Juli 2017, sind erstmals über 10'000 Schwimmerinnen und Schwimmer im Rahmen der Stadtzürcher Seeüberquerung durch den Zürichsee geschwommen. Das ist neuer Rekord. Der Anlass wurde von einem Unfall überschattet.

Die Stadtzürcher Seeüberquerung kann 2017 gleich zwei neue Rekorde verzeichnen: 10’705 Schwimmerinnen und Schwimmer durchquerten am 5. Juli 2017 den Zürichsee, unter ihnen 234 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Der bisherige Rekord lag bei 9348 Teilnehmenden im Jahr 2012. Ausserdem hat an der Seeüberquerung 2017 die 100‘000 Schwimmerin teilgenommen. Deborah aus Zürich wurde im Vorfeld der Seeüberquerung ausgelost und durfte mit der Badekappe Nummer 100‘000 an den Start. Ganz genau berechnet haben seit der ersten Durchführung 109’580 Personen an der Seeüberquerung teilgenommen.

Der Anlass wurde von einem tragischen Zwischenfall überschattet. Ein Teilnehmer musste von der Wasserschutzpolizei in kritischem Zustand geborgen werden. Informationen zum Unfall gibt die Stadtpolizei Zürich. Das OK der Seeüberquerung hat um 17.50 Uhr die Kasse geschlossen. Wer seine Startnummer bereits bezogen hatte, konnte allerdings starten, da das Sicherheitsdispositiv der Seeüberquerung jederzeit aufrechterhalten werden konnte.

Sicherheit

Informationen für 

sicheres Schwimmen

Die Seeüberquerung findet nur bei schönem Wetter und mindestens 21 Grad Wassertemperatur statt. Das OK entscheidet jeweils am Montagmorgen vor der Veranstaltung, ob die Seeüberquerung stattfindet oder verschoben wird. Die Teilnehmerzahl ist auf 10'000 Personen beschränkt

Die Strecke ist mit Bojen markiert. Alle 75 Meter sind Rettungsschwimmer in Booten stationiert. Bei Ermüdung zum nächsten Boot schwimmen. Im Notfall Notzeichen geben: mit gestrecktem Arm deutlich aufs Wasser klatschen.
Die Wasserschutzpolizei regelt den Schiffsverkehr. Schiffe queren nur bei der markierten Schleuse nach dem Start. Bei der Schiffsschleuse sind kurze Wartezeiten möglich. Helferinnen und Helfer auf Pedalos informieren die Schwimmerinnen und Schwimmer frühzeitig vor der Schiffschleuse.

Baderegeln der SLRG auf slrg.ch

  • Die nummerierte Badekappe muss bis im Ziel getragen werden und gilt dort als Kontrollschein fürs Gepäck.
  • Es ist verboten Schwimmhilfen (Flossen, Schnorchel, Wet Vest etc.), eigene Gepäckstücke oder Kameras mitzuführen. Schwimmen im Neoprenanzug ist erlaubt.
  • Achten Sie auf Mitschwimmende. Die Seeüberquerung ist kein Wettkampf und soll allen Freude bereiten.
  • Bei Ermüdung: Zum nächsten Weidling schwimmen. Im Notfall: Notzeichen geben > mit gestrecktem Arm aufs Wasser schlagen.
  • Es ist verboten, zurück zum Start zu schwimmen. Kein Rücktransport.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung.

Mitmachen

Wissenswertes und
Regeln zur Teilnahme

Start
Strandbad Mythenquai, Mythenquai 95, Zürich
Anreise: Tram 7 Brunaustrasse, Bus 161/165 Sukkulentensammlung

Ziel
Strandbad Tiefenbrunnen, Bellerivestrasse 200, Zürich
Abreise: Tram 2/4 FröhlichstrasseBus 912/916 Chinagarten

Strecke
1500 Meter vom Strandbad Mythenquai bis zum Strandbad Tiefenbrunnen.



Kasse: 14 bis 18 Uhr
Kein Vorverkauf, keine Voranmeldung, nur Barzahlung. Nach Kassenschluss werden keine Startnummern mehr ausgegeben.

Schwimmstart ab 15 Uhr
Der Start erfolgt in Gruppen. Alle Teilnehmenden erhalten an der Kasse eine Startzeit, die eingehalten werden muss. 

Startgeld
Erwachsene (ab 16 Jahre): 20 Franken 
Jugendliche* (12 bis 15 Jahre): kostenlos

Startgeld beinhaltet eine Badekappe, Verpflegung und Getränk im Ziel und ein Erinnerungsgeschenk.

*Ausweis für Alterskontrollen mitbringen. Als Stichtag gilt der 23. August 2005. Kein Gratisstart ohne Ausweis! Jugendliche schwimmen immer in Begleitung eines Erwachsenen.

Die Begleitperson (mind. 18 Jahre) ist vom Start bis ins Ziel für maximal vier Jugendliche verantwortlich (Lehrpersonen: acht Jugendliche). Für Jugendliche und Begleitpersonen gibt es eine speziell gekennzeichneten Kasse. Begleitpersonen sind verantwortlich, dass das Alter der Jugendlichen den Zulassungsbedingungen entspricht. Es werden Alterskontrollen durchgeführt. Begleitpersonen bezahlen das reguläre Startgeld von 20 Franken. 

Die Seeüberquerung ist ein Anlass für gute Schwimmerinnen und Schwimmer ab 12 Jahren. Teilnehmende entscheiden selbst, ob sie gesundheitlich in der Lage sind, 1500 Meter durch den See zu schwimmen. Wir empfehlen im Zweifelsfall einen Arzt zu konsultieren. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung. Versicherung ist Sache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ein Gepäckstück wird ans Ziel transportiert. Verschliessbare Tasche oder Rucksack mitbringen. Die Helferinnen und Helfer sind froh, wenn das Gepäck möglichst leicht ist. Nur das Nötigste mitnehmen, Wertsachen zu Hause lassen. Im Ziel Gepäck abholen und Zielraum verlassen. Badekappe und Gepäcketikett an der Ausgangskontrolle vorzeigen. Gegen Abgabe des Gepäcketiketts erhalten Sie anschliessend Verpflegung und ein Getränk.

Die Seeüberquerung ist kein Wettkampf, es gibt keine Zeitmessung. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die anderen Teilnehmenden. Sportliche, sehr schnelle Schwimmerinnen und Schwimmer starten in der speziell markierten «Speed-Bahn», je nach Windrichtung links oder rechts der Bojen.

Start und Ziel sind nicht auf öffentlichem Gelände. Zuschauerinnen und Zuschauer bezahlen den normalen Badi-Eintritt (8 Franken).

Veranstalter

Verein Stadtzürcher
Seeüberquerung

Der Verein Stadtzürcher Seeüberquerung organisiert den Breitensportanlass, in Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei. Das Patronat der Veranstaltung trägt das Schul- und Sportdepartment der Stadt Zürich.

Urs Kessler (Präsident), Marius Klein (Technische Leitung), Daniel Hof (Material), René Nötzli (Finanzen), Brigitte Sennhauser (Koordination Mythenquai), Manuela Schläpfer (Kommunikation/Medien), Kurt Hefti (Wasserschutzpolizei), Bernadette Pape (Helfer), Martin Kömeter (Rettungsschwimmen), Jeanette Kuster (Administration), Anitra Bibo (Koordination Tiefenbrunnen), Marc Bürge (Koordination Tiefenbrunnen)

Impressionen

Die Impressionen der
Seeüberquerung 2016


Fotos

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Film

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Live

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